Die italienische Ausgabe von SportWay 2025 fand am 16. und 17. Mai in Possagno (Italien) statt, einer malerischen Stadt am Fuße der Region Venetien, die als Geburtsort des neoklassizistischen Bildhauers Antonio Canova bekannt ist. Possagno war mehr als nur ein Veranstaltungsort; es wurde zum Symbol für kulturelles Erbe und gemeinschaftliches Engagement und bot eine atemberaubende und bedeutungsvolle Kulisse für eine kraftvolle, inklusive Veranstaltung.
Diese zweitägige Initiative, die bereits zum fünften Mal unter dem etablierten Namen 6InSuperAbile stattfand, war ein lebendiges Fest der sozialen Inklusion durch Sport. Das Event bot ein umfangreiches Programm mit inklusiven und adaptiven Sportarten, kulturellen Erlebnissen und interaktiven Workshops – alle mit dem Ziel, Barrieren abzubauen und den Gemeinschaftsgeist sowie die Zusammenarbeit zu stärken.
Die Ausgabe 2025 übertraf alle Erwartungen: Über 1.000 Teilnehmende kamen an beiden Tagen zusammen – darunter Schülerinnen, Sportlerinnen mit und ohne Behinderung, Familien, Freiwillige, Lehrkräfte, Institutionen, kulturelle und soziale Organisationen sowie lokale und internationale Interessengruppen.
Die diesjährige Veranstaltung wurde durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union kofinanziert – im Rahmen des SportWay-Projekts, das Organisationen aus Italien, Slowenien und Österreich zusammenbringt. Die zentrale Mission des Projekts ist es, die Werte von Inklusion, Teilhabe, Barrierefreiheit und aktiver Bürgerschaft durch Sport, Bildung und transnationale Zusammenarbeit zu fördern.
Durch die Verbindung von lokalem Erbe, europäischer Kooperation und einem partizipativen Bottom-up-Ansatz hat die italienische Ausgabe von SportWay 2025 ihre Rolle als europäisches Vorbild für inklusive sportbasierte Initiativen eindrucksvoll bestätigt. Das Projekt zeigte nicht nur das Potenzial von Sport als verbindende Kraft auf, sondern bot auch konkrete Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung, zur Förderung von Gemeinschaft und zum grenzüberschreitenden Austausch bewährter Verfahren.
In den folgenden Abschnitten bietet dieser Bericht eine detaillierte Analyse der Struktur der Veranstaltung, der Teilnehmerzahlen, der Bildungs- und Kulturdimensionen, der internationalen Zusammenarbeit und der Kommunikationsergebnisse, die alle zum breiteren Einfluss der SportWay-Initiative auf lokaler und europäischer Ebene beitragen.
Eine zweitägige inklusive Feier
Die italienische Ausgabe von SportWay 2025 erstreckte sich über zwei intensive und emotional bewegende Tage, die jeweils darauf ausgerichtet waren, Inklusion, generationenübergreifenden Austausch und die umfassende Beteiligung der Gemeinschaft zu fördern.
Freitag, der 16. Mai, war in erster Linie den jüngeren Teilnehmenden gewidmet – rund 750 Personen, hauptsächlich Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe I aus der Region Venetien. Diese wurden von Lehrkräften begleitet und durch geschulte Peer-Freiwillige sowie Fachkräfte aus den teilnehmenden Organisationen durch das Programm geführt. Der Tag war in verschiedene Stationen mit inklusiven Sportarten und kreativen Werkstätten gegliedert, sodass jede Gruppe mehrere Erfahrungen sammeln konnte. Im Mittelpunkt standen erfahrungsbasiertes Lernen, Zusammenarbeit und Empathie – mit dem Ziel, einen einladenden Raum zu schaffen, in dem Kinder und Jugendliche aller Fähigkeiten gemeinsam spielen, lernen und interagieren konnten.
Samstag, der 17. Mai, richtete sich hingegen an Schüler*innen der Oberstufe, Jugendorganisationen, Familien und die breite Öffentlichkeit – mit über 600 Teilnehmenden. Dieser zweite Tag hatte einen festlicheren Charakter und umfasste inklusive Sportdemonstrationen auf fortgeschrittenem Niveau, Peer-to-Peer-Lernformate und öffentlichkeitswirksame Aktionen. Das Konzept förderte den generationsübergreifenden Dialog: Junge Menschen arbeiteten Seite an Seite mit erwachsenen Freiwilligen und Sportprofis, um eine lebendige, partizipative Atmosphäre zu schaffen. Den Abschluss bildete die lang erwartete „Third Half Celebration“ – ein gemeinsames soziales Highlight mit Musik, Essen und Erzählrunden, das die während der Veranstaltung entstandenen Beziehungen festigte.
Der Erfolg beider Tage wurde durch das engagierte Engagement von 80 Freiwilligen ermöglicht, ein Markenzeichen der SportWay-Philosophie. Dazu gehörten 80 erwachsene Freiwillige mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren, von denen viele aus lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen, Verbänden und Institutionen kamen, sowie 30 30 Schüler*innen-Freiwillige mit einem Durchschnittsalter von 17 Jahren, die zuvor durch vorbereitende Aktivitäten in inklusive Sportarten eingeführt worden waren. Diese Freiwilligen spielten entscheidende Rollen bei der Koordination der Logistik, der Sportförderung, der Teilnehmerführung, der Übersetzungsunterstützung und der Mediendokumentation. Ihr Engagement spiegelte die Kernwerte des Projekts wider: Freiwilligenarbeit, generationenübergreifende Solidarität und Basisstärkung.
Durch die Verbindung eines strukturierten Programms, inklusiver Methoden und lokaler Gemeinschaftsinitiativen verkörperte die zweitägige Veranstaltung die inklusive Mission von SportWay auf eindrucksvolle Weise – und machte Sport zu einem praktischen und symbolischen Werkzeug für Gleichberechtigung, Lernen und Verbindung.
Teilnehmende Einrichtungen und Einbindung der Interessengruppen
Eine der wichtigsten Stärken von SportWay Italy 2025 war die außergewöhnliche Breite und Tiefe der Beteiligung der Interessengruppen, die ein mehrstufiges Kooperationsmodell zwischen Bildungs-, Sport-, Sozial- und Kulturbereichen widerspiegelte. Die Veranstaltung mobilisierte ein umfangreiches und vielfältiges Netzwerk von Partnern, von denen viele nicht nur am zweitägigen Programm, sondern auch an den vorbereitenden Aktivitäten, der Kommunikationsarbeit und der Bildungsnachbereitung beteiligt waren. Diese Synergie zwischen Institutionen und Gemeinschaften schuf ein gemeinsames Eigentum an der Veranstaltung und stärkte die langfristige Nachhaltigkeit von inklusionsorientierten Praktiken.
Bildungseinrichtungen
Insgesamt nahmen 10 Schulen und Bildungseinrichtungen aus der Region Venetien aktiv an der Planung und Umsetzung der Veranstaltung teil. Ihre Beteiligung stellte sicher, dass Schüler mit und ohne Behinderungen vollständig in inklusive Aktivitäten als Teilnehmer und Peer-Facilitatoren eingebunden waren. Die Schulen spielten auch eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Informationen über die Initiative an Familien und lokale Gemeinschaften.
Die teilnehmenden Schulen waren:
- Istituto Comprensivo Pieve del Grappa
- Istituto E. di Sardagna di Castello di Godego
- Istituto Cavanis di Possagno
- ISISS Rosselli di Castelfranco Veneto
- ITSET Martini di Castelfranco Veneto
- Istituto Florence Nightingale di Castelfranco Veneto
- Istituto Maria Ausiliatrice di Montebelluna
- Scuole Bertolini di Montebelluna
- Istituto Comprensivo 1 di Montebelluna
- Istituto Comprensivo Quero-Vas
Diese Einrichtungen waren maßgeblich daran beteiligt, über 1000 Schüler*innen zu mobilisieren, Transportlogistik zu koordinieren und die Integration inklusiver Bildungsprinzipien in die Schulcurricula zu unterstützen.
Sportvereine
27 Sportverbände waren an der Gestaltung und Durchführung inklusiver Sportdisziplinen während der Veranstaltung beteiligt. Diese Organisationen brachten ihre Expertise in adaptiven Sportarten, Coaching und Teambildung ein und sorgten für eine professionelle und sichere Umgebung für alle Teilnehmer. Ihre Präsenz ermöglichte Echtzeit-Demonstrationen, Peer-Lernen und Gemeinschaftsbeteiligung in verschiedenen Disziplinen.
Teilnehmende Verbände waren unter anderem:
- Pedemontana Volley
- Sportlife Montebelluna
- Sporting Life Centre
- Asolo Golf Club
- Oltre le Parole
- Intelligenza Animale Ass.
- Basketball School
- A.S.D. Karate Club Kanazawa
- Mine Vaganti
- Lupastri
- Padova Mixed Ability
- Lupi del Cansiglio
- Dragons
- 4Volponi
- Canguri d’Acciaio
- Il Branco
- Dolomitici
- I Passeri
- AnfassTV Blu Olimpia Postioma
- Ala Autismo Roncade
- VSP DiversAbili Vigontina
- Gruppo Sportivo Dinamis Paese
- VIP Clown
- A.S.D. Sport ASSI
- A.S.D. Arcieri del Piave
- UOEI Paratletica
- Abi Rugby
Jede dieser Verbände trug direkt zum Erfolg der Veranstaltung bei, nicht nur durch die Leitung von Aktivitäten, sondern auch durch die Verstärkung der Projektwerte Fairplay, Respekt und Chancengleichheit.
Sozialkooperativen
Die Einbeziehung von 6 Sozialkooperativen stellte sicher, dass die Veranstaltung die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen durch einen personenzentrierten, rechtsbasierten Ansatz ansprach. Diese Organisationen halfen bei der Entwicklung personalisierter Unterstützungsstrategien, unterstützten die Teilnehmerbindung und gestalteten einige der Workshops und Bildungsmaterialien mit.
Teilnehmende Kooperativen:
- Vita e Lavoro
- Rosa Canina
- Centro Atlantis
- Cooperativa Vallorgana
- Cooperativa Ali Valdobbiadene
- La Casa dei Sogni
Ihr Beitrag war entscheidend, um die Lücke zwischen sozialer Betreuung und gesellschaftlicher Teilhabe zu überbrücken und den Zugang sowie die emotionale Sicherheit im gesamten Programm zu stärken.
Kulturelle Einrichtungen
Da Inklusion über den Sport hinausgeht, integrierte SportWay Italien 2025 auch einen starken kulturellen Aspekt – durch die Zusammenarbeit mit 5 bedeutenden kulturellen Institutionen der Region Venetien. Diese boten geführte Besichtigungen, inklusive künstlerische Workshops und interaktive Lernaktivitäten, die Kreativität förderten und kulturelle Teilhabe ermöglichten.
Kulturelle Partner waren:
- Museo Gypsotheca Antonio Canova (Possagno)
- Museo Casa Giorgione (Castelfranco Veneto)
- Conservatorio A. Steffani (Castelfranco Veneto)
- MEVE – Memoriale Veneto della Grande Guerra (Montebelluna)
- Fondazione Sportsystem (Montebelluna)
Diese Organisationen halfen zu demonstrieren, wie Kunst, Erbe und Geschichte als Vehikel für Teilhabe und Lernen dienen können, wenn sie inklus.
Die Rolle von SportWay: Erasmus+ und europäische Expertise
Die italienische Ausgabe von SportWay 2025 gewann an strategischer Tiefe und internationaler Relevanz durch die aktive Teilnahme von zehn Delegierten der transnationalen Partnerorganisationen: fünf aus Slowenien (Center Janeza Levca Ljubljana) und fünf aus Österreich (Verein für Aktiv Leben und Bildung). Ihre Präsenz stellte nicht nur symbolische Unterstützung dar, sondern auch greifbare Beiträge in Bezug auf Methodik, Schulung, Bewertung und interkulturellen Dialog.
Diese Delegierten spielten eine entscheidende Rolle bei der Verstärkung der europäischen Dimension der Veranstaltung, indem sie an einer Vielzahl von Aktivitäten teilnahmen, darunter:
- Leitung und Mitgestaltung von Workshops zu bewährten Praktiken im inklusiven Sport
- Teilnahme an Feedback-Sitzungen und Austauschgruppen mit italienischen Partnern und Freiwilligen
- Beitrag zu Überwachungs- und Bewertungsinstrumenten, die die endgültigen Projektleitlinien informieren werden
- Teilen von Erfahrungen aus ihren nationalen Kontexten, einschließlich Beispielen für adaptive Methoden, Freiwilligenengagement-Rahmen und Modelle der Gemeinschaftsintegration
Ihre Expertise wurde von lokalen Akteuren, insbesondere Schulen, Kooperativen und Sportverbänden, sehr geschätzt, die neue Einblicke in die unterschiedlichen nationalen Ansätze zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Sport und Bildung gewannen. Die Peer-to-Peer-Lernkomponente erwies sich als äußerst wertvoll, insbesondere für jüngere italienische Freiwillige, die die Gelegenheit hatten, sich während der Veranstaltung informell mit internationalen Experten auszutauschen.
Die italienische Veranstaltung demonstrierte deutlich den Mehrwert eines transnationalen und durch Erasmus+ finanzierten Ansatzes, bei dem die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu einem breiteren Einfluss, Innovation und gegenseitigem Wachstum führt. SportWay ist nicht nur eine Reihe lokaler Aktivitäten – es ist eine gemeinsame europäische Reise der Transformation durch Inklusion.
Wie in der SportWay-Broschüre und auf der offiziellen Website www.sportwayproject.eu dargelegt, verfolgt das Projekt folgende übergeordnete Ziele:
- Förderung der inklusiven Teilnahme am Sport, um den Zugang für Menschen mit körperlichen, intellektuellen, sensorischen und relationalen Behinderungen sowie andere marginalisierte Gruppen zu gewährleisten
- Stärkung des freiwilligen Engagements junger Menschen und benachteiligter Personen, durch den Erwerb von Soft Skills, Selbstvertrauen und praktischer Erfahrung
- Sensibilisierung von Institutionen, Interessengruppen und Bürgern dafür, wie Sport als mächtiges Werkzeug für Inklusion, Integration und Gemeinschaftsresilienz dienen kann
Durch die Integration lokalen Know-hows mit europäischer Expertise wurde SportWay Italy 2025 zu einem lebendigen Beispiel für Erasmus+ in Aktion: Brücken bauen, Werte fördern und Veränderungen auf mehreren Ebenen der Gesellschaft erzeugen.
Aktivitäten und Höhepunkte
Das zweitägige Programm von SportWay Italy 2025 bot eine außergewöhnlich reiche und sorgfältig kuratierte Mischung aus inklusiven Sportaktivitäten, kulturellen Erlebnissen und Bildungsworkshops, die darauf abzielten, Teilnehmer aller Altersgruppen, Fähigkeiten und Hintergründe einzubeziehen. Die Struktur der Veranstaltung folgte einem inklusiven und erfahrungsbasierten Lernansatz, der sowohl aktive Teilnahme als auch emotionale Verbindung durch Bewegung, Kreativität und Dialog förderte.
Inklusive Sportdisziplinen
Der Sportbereich bildete das Herzstück der Veranstaltung und umfasste über ein Dutzend inklusiver und adaptiver Disziplinen, die durch die Zusammenarbeit von erfahrenen Trainer*innen, Pädagog*innen und Freiwilligen zugänglich gemacht wurden. Die Aktivitäten wurden in rotierenden Stationen organisiert, sodass Gruppen von Teilnehmern im Laufe des Tages mehrere Sportarten erleben konnten. Jede Disziplin wurde bei Bedarf angepasst, um die vollständige Teilnahme von Personen mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Behinderungen neben ihren Gleichaltrigen und Klassenkameraden zu gewährleisten.
Die Sportdisziplinen umfassten:
- Inklusiver 5-gegen-5-Fußball: angepasst für Rollstuhlnutzer*innen und Spieler*innen mit kognitiven Einschränkungen (Spacial Olympics)
- Para-Karate: geleitet von inklusiven Kampfkunsttrainer*innen, mit Fokus auf Selbstregulation, Respekt und Selbstvertrauen
- Tischtennis: für alle zugänglich durch modifizierte Regeln und angepasstes Equipment
- Baskin: eine Mixed-Ability-Version des Basketballs mit spezifischen Rollen für Spieler*innen mit und ohne Behinderungen
- Adaptives Bogenschießen: durchgeführt mit Unterstützung von geschulten Sicherheitsfachleuten und Therapeuten
- Inklusives Volleyball und Mini-Basketball: modifizierte Mannschaftssportarten mit Schwerpunkt auf Teamarbeit und nonverbaler Kommunikation
- Golf und Paragolf: veranstaltet in nahegelegenen Einrichtungen und vor Ort mit interaktiven Simulationswerkzeugen präsentiert
- Tiergestützte Therapie-Sitzungen: durchgeführt mit Therapiehunden zur Unterstützung des emotionalen Wohlbefindens und der Beziehungsförderung
- Pickleball: eine aufkommende inklusive Schlägersportart, die von Teilnehmern aller Altersgruppen genossen wurde
Die Vielfalt der Sportangebote ermöglichte nicht nur eine maximale Beteiligung, sondern eröffnete den Teilnehmenden auch neue Interessen, half beim Abbau von Vorurteilen und förderte gegenseitigen Respekt durch gemeinsames Spiel.
Kulturelle und kreative Workshops
In Anerkennung dessen, dass Inklusion über den Sport hinausgeht, integrierte die Veranstaltung auch eine starke kulturelle und bildungsbezogene Dimension, dank Partnerschaften mit einigen der wichtigsten kulturellen Institutionen der Region. Diese Workshops förderten den Zugang zum kulturellen Erbe und zur kreativen Ausdrucksfähigkeit als Werkzeuge für soziale Inklusion.
Workshops und geführte Besuche fanden statt in:
- Gypsotheca Antonio Canova in Possagno, mit praktischen Skulpturinterpretationsaktivitäten, die für Menschen mit Seh- oder kognitiven Beeinträchtigungen angepasst wurden
- Museo Casa Giorgione in Castelfranco Veneto, das interaktive Erzählworkshops zum Thema künstlerische Identität veranstaltete
- Museo dello Scarpone e della Calzatura Sportiva in Montebelluna, das Einblicke in die Schnittstelle zwischen Sport, Design und Zugänglichkeit bot
- Fondazione Sportsystem, die multimediale Touren und Bildungsworkshops zu Innovation und Inklusivität in Sportausrüstung anbot
Alle kulturellen Erlebnisse wurden nach den Prinzipien des universellen Designs gestaltet und von Pädagogen geleitet, die im Umgang mit Gruppen mit unterschiedlichen Fähigkeiten geschult waren. Materialien und Kommunikationsstile wurden angepasst, um Verständnis und Engagement über sprachliche und kognitive Ebenen hinweg sicherzustellen.
Fair Play Cup – Ein emotionaler Höhepunkt
Unter den vielen denkwürdigen Erlebnissen der Veranstaltung stach ein Moment besonders emotional und symbolisch hervor: die Verleihung des Fair Play Cups, die am Samstag, dem 17. Mai stattfand. Die Auszeichnung wurde dem Abi Rugby-Team verliehen, dessen Mitglieder – Sportler*innen mit und ohne Behinderungen – den wahren Geist des SportWay-Projekts verkörperten.
Das Team wurde für folgende Aspekte gewürdigt:
- Hervorragende Unterstützung und Inklusion von Gleichaltrigen mit besonderen Bedürfnissen
- Ständige Demonstration von Respekt, Ermutigung und Zusammenarbeit
- Aktive Beteiligung an sowohl sportlichen als auch sozialen Aspekten der Veranstaltung
Diese Preisverleihung, die vor den internationalen Delegationen und Hunderten von Teilnehmern stattfand, diente als kraftvolle Erinnerung daran, dass Inklusion nicht nur Teilnahme bedeutet – es geht auch um Werte. Sie rührte viele zu Tränen und löste herzlichen Applaus aus, was einen Höhepunkt markierte, der weit über das Ende der Veranstaltung hinaus in Erinnerung bleiben wird.
Umfassende Medienberichterstattung
Der große Erfolg und die gesellschaftliche Resonanz von SportWay Italy 2025 – 6InSuperAbile wurden durch eine umfangreiche Medienberichterstattung auf lokaler und nationaler Ebene erheblich verstärkt. Wichtige Nachrichtenportale, Regionalzeitungen, Fernsehsender und digitale Plattformen berichteten über die Veranstaltung und trugen dazu bei, die Werte der Inklusion und der aktiven Gemeinschaftsbeteiligung einem breiteren Publikum zu vermitteln.
Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Presse- und Medienartikel, die jeweils eine unterschiedliche Perspektive auf das zweitägige Fest der Inklusion bieten:
• Treviso Today
📌 „6InSuperAbile, seconda giornata agli impianti sportivi del Cavanis con circa 600 ragazzi“
🔗 https://www.trevisotoday.it/attualita/6insuperabile-seconda-giornata-agli-impianti-sportivi-del-cavanis-con-circa-600-ragazzi.html
➡ Dieser Beitrag fokussiert sich auf den zweiten Veranstaltungstag und hebt die Anwesenheit von über 600 Schüler*innen sowie die emotionale Atmosphäre durch sportliche und musikalische Aktivitäten hervor. Besonders betont wird der Wert von inklusiver Bildung und Jugendbeteiligung.
• CheSport.info
📌 „6InSuperAbile: due giornate di inclusione all’insegna dello sport“
🔗 https://www.chesport.info/notizie-sportive/1094-6insuperabile-due-giornate-di-inclusione-allinsegna-dello-sport.html
➡ Ein ausführlicher Bericht über beide Tage der Veranstaltung, mit Details zu den Aktivitäten, über 80 Freiwilligen und der Rolle der europäischen Delegationen zur Förderung inklusiver Praktiken.
• Virgilio Notizie – Treviso
📌 „6InSuperAbile, seconda giornata agli impianti sportivi del Cavanis con circa 600 ragazzi“
🔗https://www.virgilio.it/italia/possagno/notizielocali/_6insuperabile_seconda_giornata_agli_impianti_sportivi_del_cavanis_con_circa_600_ragazzi-75159733.html
➡ Eine syndizierte Version des Artikels von Treviso Today, die die regionale Reichweite der Veranstaltung betont – mit Fokus auf Generationenübergreifendes Lernen und Inklusion.
• Oggi Treviso
📌 „6InSuperAbile: le giornate dell’inclusione“
🔗 https://www.oggitreviso.it/6insuperabile-le-giornate-dellinclusione-au21254-355078
➡ Ein prägnanter Beitrag, der die Kernthemen Inklusion, Sport und Gemeinschaft zusammenfasst. Mit Zitaten von Lehrkräften und Teilnehmenden wird der Einsatz zur Vernetzung von Schulen und Vereinen gewürdigt.
• QDPNews
📌 „Partita la due giorni dell’inclusione: ‘Voi esaltate il valore della vita’“
🔗 https://www.qdpnews.it/comuni/possagno/6insuperabile-partita-la-due-giorni-dellinclusione-voi-esaltate-il-valore-della-vita/
➡ Einer der wirkungsvollsten Artikel, der Stimmen aus Institutionen wiedergibt und die ethisch-bürgerschaftliche Dimension der Veranstaltung beleuchtet. Enthält Einschätzungen von regionalen Entscheidungsträger*innen.
• Il Gazzettino
📌 „Zaia: ‘6InSuperAbile, esempio per tutto il Veneto’“
🔗 https://www.ilgazzettino.it/nordest/luca_zaia_6insuperabile_disabilita_possagno-8839931.html
➡ Die Regionalzeitung Il Gazzettino hebt die Worte von Präsident Luca Zaia hervor, der die Veranstaltung als Vorbild für Venetien und darüber hinaus bezeichnete. Der Artikel unterstreicht die Bedeutung institutioneller Unterstützung.
• La Piazza Web
📌 „Torna a Possagno 6InSuperAbile, il festival dello sport e dell’inclusione“
🔗 https://www.lapiazzaweb.it/news/attualita/461948/torna-a-possagno-6insuperabile-il-festival-dello-sport-e-dell-inclusione.html
➡ Ein Vorabbericht vor der Veranstaltung mit Fokus auf die Struktur des Programms und die Ziele von Inklusion durch Sport, Musik und Kunst.
• YouTube – Interview mit Präsident Luca Zaia
📌 „Luca Zaia speaks about the values of 6InSuperAbile“
🔗 Video ansehen
➡ In diesem kurzen Interview betont Präsident Zaia die Bedeutung von Initiativen wie 6InSuperAbile für die soziale Entwicklung der Region und ihre Übereinstimmung mit politischen Inklusionszielen.
• YouTube – QDPNews TV-Bericht
📌 „6InSuperAbile 2025 – Highlights and Voices from Possagno“
🔗 Video ansehen
➡ Ein Video-Report mit Schlüsselmomenten der beiden Tage – inklusive Interviews mit Organisator*innen, Schüler*innen und internationalen Partnern. Das Video liefert visuelle Beweise für die Wirkung der Veranstaltung.
• TVA Vicenza
📌 „Bassano Notizie – Speciale 6InSuperAbile“
🔗 Video ansehen
➡ Dieser TV-Beitrag wurde in der Abendnachrichtensendung ausgestrahlt und bietet einen speziellen Einblick in die Veranstaltung mit Videoaufnahmen vom Ort, Erfahrungsberichten und Hintergrundinformationen zum Projekt SportWay.
Fazit
SportWay Italy 2025 – 6InSuperAbile hat eindrucksvoll gezeigt, dass inklusiver Sport Barrieren überwinden, Gemeinschaften stärken und den Grundstein für langfristige soziale Veränderungen legen kann. Während der zweitägigen Feier der Vielfalt und Bewegung in Possagno wurde deutlich, dass „jeder eine Rolle im Mosaik der Inklusion spielt“ – Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten kamen auf Augenhöhe zusammen und bewiesen, dass Sport dort vereint, wo Unterschiede oft trennen. Physische, soziale und kulturelle Barrieren wichen Freundschaften und Verständnis, während die Teilnehmer neue Stärken in sich und anderen entdeckten. Wie die Organisatoren betonten: „Inklusion ist kein Ziel, sondern eine Reise, die wir gemeinsam durch geteilte Erfahrungen gestalten“ – eine Reise, die durch diese Veranstaltung auf bedeutende Weise vorangetrieben wurde.
Die emotionale und praktische Wirkung von 6InSuperAbile zeigt sich in den Stimmen der Teilnehmer. Ein Lehrer bemerkte: „Ich habe gesehen, wie meine Schüler in nur zwei Tagen Barrieren überwanden und echte Freundschaften schlossen“, was verdeutlicht, wie schnell inklusives Spielen Einstellungen im Klassenzimmer und darüber hinaus verändern kann. Ein Schülerathlet teilte mit: „Zum ersten Mal fühlte ich, dass meine Fähigkeiten und nicht meine Behinderungen im Mittelpunkt standen – ich hatte ein Team, das an mich glaubte.“ Dieses Gefühl illustriert das Selbstvertrauen und das Zugehörigkeitsgefühl, das auf dem Spielfeld gefördert wurde. Freiwillige und internationale Gäste waren ebenso bewegt; „Das Ehrenamt bei 6InSuperAbile hat mir die Augen geöffnet, wie echte Inklusion in der Praxis aussieht“, sagte ein jugendlicher Freiwilliger, während ein Delegierter aus Slowenien bemerkte, dass die Veranstaltung „das Beste der europäischen Zusammenarbeit zur Inklusion verkörpert – wir werden diese Lektionen mit nach Hause nehmen.“ Solche Reflexionen unterstreichen nicht nur das persönliche Wachstum während der Veranstaltung, sondern auch die weiteren Auswirkungen auf alle Beteiligten.
Auf einer breiteren Ebene resoniert der Erfolg von 6InSuperAbile tief mit den Strategien der Europäischen Union zur sozialen Inklusion, Gleichstellung und Jugendförderung. Durch die Stärkung benachteiligter Jugendlicher und die Förderung der gleichberechtigten Teilnahme für alle bekräftigte die Veranstaltung zentrale EU-Prioritäten wie Ehrenamt, aktive Bürgerschaft und Chancengleichheit. Tatsächlich trägt der Erfolg dieser italienischen Veranstaltung direkt zu mehreren Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) bei und unterstreicht ihre globale Bedeutung:
- SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen): Förderung körperlicher Aktivität und psychischen Wohlbefindens durch inklusive Sportarten, die gesunde Lebensstile und Freude an Bewegung für alle Teilnehmer anregen.
- SDG 4 (Hochwertige Bildung): Ergänzung der formalen Bildung durch nicht-formale Lernerfahrungen, bei denen inklusive Sportworkshops jungen Menschen Werte wie Teamarbeit, Respekt und Führung in realen Situationen vermitteln.
- SDG 10 (Weniger Ungleichheiten): Aktive Verringerung sozialer Unterschiede durch die gleichberechtigte Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen und aus unterschiedlichen Hintergründen, wodurch sie ermächtigt wurden und Empathie unter Gleichaltrigen gefördert wurde.
- SDG 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele): Vorbildliche Partnerschaft durch die Vereinigung von Schulen, NGOs, lokalen Behörden und europäischen Partnern in einer gemeinsamen Mission, wodurch ein transnationales Netzwerk für Inklusion und den Austausch bewährter Praktiken aufgebaut wurde.
Als Ergebnis von SportWay Italy 2025 – 6InSuperAbile wurden mehrere konkrete Ergebnisse erzielt:
- Neue Partnerschaften: Die Veranstaltung schmiedete starke neue Kooperationen zwischen Schulen, Sportvereinen, Behindertenorganisationen und lokalen Institutionen – sowie zwischen italienischen Gastgebern und ihren slowenischen und österreichischen Partnern – und schuf ein Netzwerk von Partnern, die sich verpflichtet haben, diese inklusive Mission über das Projekt hinaus fortzusetzen.
- Gemeinschaftliches Engagement: Hunderte von Schülern, Pädagogen, Familien und Freiwilligen aus der lokalen Gemeinschaft nahmen aktiv teil und verwandelten die Veranstaltung in ein Fest der Inklusion. Dieses tiefgreifende Engagement stärkte die Gemeinschaftsbande, erhöhte das Bewusstsein für Behinderung und Inklusion und inspirierte viele dazu, sich freiwillig zu engagieren und inklusive Sportinitiativen in Zukunft zu unterstützen.
- Bewährte Praktiken in der inklusiven Sportbildung: SportWay Italy 2025 identifizierte und präsentierte effektive Methoden für inklusive Sportbildung – von adaptiven Trainingsmethoden und Mixed-Ability-Teamspielen bis hin zur inklusiven Workshop-Gestaltung. Diese bewährten Praktiken bieten ein Modell, das von Pädagog*innen und Trainer*innen in ganz Europa repliziert werden kann, um Inklusion in den Sportunterricht und Jugendprogramme zu integrieren.
- Sichtbarkeit der SportWay-Mission: Die Sichtbarkeit der SportWay-Mission – Sport für alle – wurde erheblich gesteigert. Durch lokale Medienberichterstattung, Social-Media-Kampagnen und Unterstützungen durch öffentliche Behörden zog die Veranstaltung breite Aufmerksamkeit auf den Wert des inklusiven Sports. Dieses erhöhte Profil hat nicht nur die öffentliche Unterstützung für solche Initiativen erhöht, sondern auch SportWay als Referenzpunkt für Inklusion im Sport auf regionaler und europäischer Ebene positioniert.
Mit Blick auf die Zukunft wird die SportWay-Partnerschaft diese Errungenschaften und gewonnenen Erkenntnisse durch mehrere nächste Schritte nutzen:
- Information zukünftiger Ausgaben: Die Erfahrungen aus Possagno werden zukünftige Ausgaben von SportWay in jedem Partnerland informieren. Aufbauend auf den erfolgreichsten Aspekten werden die nächsten Veranstaltungen in Slowenien, Österreich und darüber hinaus noch inklusiver und wirkungsvoller sein, um sicherzustellen, dass das Erbe von 6InSuperAbile weiter wächst.
- Leitlinien und Wissensressourcen: Das Konsortium erstellt umfassende Leitlinien (ein praktisches „Handbuch für inklusiven Sport“) basierend auf den bewährten Praktiken und Erkenntnissen. Diese Ressourcen werden mit Schulen, Sportverbänden und politischen Entscheidungsträgern in ganz Europa geteilt, damit die erfolgreichen Ansätze von 6InSuperAbile weit verbreitet angepasst und übernommen werden können, um anderen Gemeinschaften zu nutzen.
- Fortlaufender Wissensaustausch: Partnerländer werden auch über diese Veranstaltung hinaus weiterhin Wissen austauschen und eng zusammenarbeiten. Durch Folgetreffen, Workshops und EU-weite Verbreitungsaktivitäten wird das SportWay-Team Ergebnisse und Erfahrungen teilen, um sicherzustellen, dass der Schwung für Inklusion aufrechterhalten wird. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird die europäische Gemeinschaft der Praxis im inklusiven Sport stärken und langfristig den Geist von SDG 17 verkörpern.
Zusammenfassend hinterlässt SportWay Italy 2025 – 6InSuperAbile ein kraftvolles Erbe und eine klare Roadmap für die Zukunft. Es zeigte, dass eine gemeinsame Leidenschaft für Sport sozialen Wandel entfachen kann, indem Idealismus in konkrete Maßnahmen vor Ort umgesetzt wird. Die Veranstaltung veränderte nicht nur Leben an einem Wochenende, sondern setzte auch eine dauerhafte Bewegung in Gang, die mit europäischen Werten und globalen Zielen im Einklang steht. Wie der eigene Aufruf der Veranstaltung bekräftigte: „Gemeinsam überwinden wir Grenzen – denn Inklusion beginnt mit Aktion.“ Dieses Versprechen wird weiterhin die Mission von SportWay leiten und sicherstellen, dass die Reise

